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Die größten Herausforderungen beim Firmenverkauf: Wie Sie diese meistern

Ein Firmenverkauf ist eines der bedeutendsten Projekte in Ihrem Unternehmerleben. Doch viele Unternehmer unterschätzen die Herausforderungen, die damit verbunden sind. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die größten Hürden – und wie Sie sie erfolgreich überwinden.


Die 8 kritischsten Herausforderungen beim Firmenverkauf

1. Die emotionale Belastung: Loslassen des Lebenswerks

Das Problem: Viele Unternehmer haben Jahrzehnte in ihr Unternehmen investiert. Es ist nicht nur ein Geschäft – es ist ihr Lebenswerk. Das Loslassen fällt emotional extrem schwer.

Konkrete Herausforderungen:

  • Identitätsverlust: „Wer bin ich ohne mein Unternehmen?“
  • Kontrollverlust: Der neue Inhaber wird vieles anders machen
  • Existenzängste: „Wie strukturiere ich mein Leben danach?“
  • Sorgen um das Vermächtnis: „Wird meine Lebensarbeit respektiert?“

Häufige Fehler, die daraus entstehen:

  • Der Verkäufer bleibt zu lange „involviert“ und behindert den neuen Inhaber
  • Unrealistisch hohe Preiserwartungen basieren auf emotionaler Bewertung
  • Verzögerungen und Abbrüche von Verkaufsprozessen
  • Konflikte mit dem neuen Inhaber durch ständige Einmischung

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Akzeptieren Sie die Gefühle – Das ist völlig normal
✅ Planen Sie die Zeit nach der Übergabe – Finden Sie neue Aufgaben und Erfüllung
✅ Setzen Sie klare Grenzen – Keine Nachfolgeverträge über mehr als 3-6 Monate
✅ Arbeiten Sie mit einem Coach oder Therapeuten – Die psychische Vorbereitung ist wichtig
✅ Fokussieren Sie auf den Käufer – Wie werden Ihre Mitarbeiter und Kunden profitieren?
✅ Dokumentieren Sie Ihr Erbe – Schreiben Sie die Geschichte Ihres Unternehmens auf


2. Die richtige Bewertung finden: Zwischen Hoffnung und Realität

Das Problem: Der Unternehmenswert ist die Grundlage aller Verhandlungen. Doch während Verkäufer optimistisch sind, sind Käufer skeptisch. Diese Lücke ist oft die größte Hürde.

Konkrete Herausforderungen:

  • Eigenbewertung ist unrealistisch: Viele Verkäufer überschätzen ihren Unternehmenswert um 20-40%
  • Mehrfache Bewertungen: Steuerberater, Unternehmensberater und Käufer kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen
  • Fehlende Objektivität: Emotionale Bindung verfälscht die Einschätzung
  • Marktvolatilität: Der Wert schwankt je nach Marktlage und Branche
  • Verborgene Probleme: Erst bei der Due Diligence werden Probleme sichtbar, die den Wert senken

Häufige Fehler:

  • Keine professionelle Bewertung durchführen lassen
  • Nur eine Bewertungsmethode nutzen (statt mehrere zu kombinieren)
  • Kaufpreis zu hoch ansetzen und dann keine Käufer finden
  • Zu schnell nachgeben und unter dem realistischen Wert verkaufen
  • Finanzielle Schwachstellen nicht vorher bereinigen

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Mehrere Bewertungsverfahren nutzen – Ertragswert, Substanzwert, Multiplikator kombinieren
✅ Professionelle Bewertung von Experten – Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer
✅ Realistischer Preisspanne arbeiten – Nicht eine Punktzahl, sondern eine Bandbreite
✅ Vorbereitungsphase nutzen – 6-12 Monate vor dem Verkauf Probleme beheben
✅ Transparente Rechnungslegung – Alle Geschäftszahlen ordnen und dokumentieren
✅ Marktvergleiche durchführen – Was kosten vergleichbare Unternehmen aktuell?
✅ Finanzielle „Bereinigungen“ vornehmen – Rückstellungen, Privatentnahmen, Schulden ordnen

Faustregel:

  • Einzelne Maschinen: 70-80% des Neupreises
  • KMU mit stabilen Gewinnen: 4-8x EBITDA (je nach Branche)
  • Online-Unternehmen: 6-10x Jahresgewinn (bei Wachstum)
  • Handwerksbetriebe: 3-5x EBITDA
  • Fachkräfte-basierte Services: 2-4x Jahresgewinn

3. Die Käufersuche: Den richtigen finden (nicht den falschen!)

Das Problem: Es gibt viele potenzielle Käufer – aber die meisten sind nicht seriös, finanzkräftig oder strategisch passend. Die falsche Wahl kann zu Unternehmenszerstörung führen.

Konkrete Herausforderungen:

  • Zu viele falsche Kandidaten: „Unternehmenstouristen“ ohne ernsthafte Absicht
  • Finanzierungsprobleme: Der Käufer kann sich das Unternehmen nicht leisten
  • Strategische Misfit: Der Käufer passt kulturell oder fachlich nicht
  • Versteckte Agenden: Private Equity will schnelle Gewinne, nicht langfristiges Wachstum
  • Reputationsrisiko: Falscher Käufer kann Ihren Namen und Ihre Mitarbeiter schädigen

Häufige Fehler:

  • Den ersten interessierten Käufer akzeptieren (aus Ungeduld)
  • Finanzierungsfähigkeit nicht gründlich prüfen
  • Zu schnell Informationen preisgeben
  • Zu wenige Kandidaten in Gespräche bringen
  • Psychologische Passung ignorieren

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Mehrere Kandidaten parallel führen – Mindestens 3-5 ernstzunehmende Interessenten
✅ Anforderungsprofil erstellen – Was ist der ideale Käufer für SIE?
✅ Finanzierungsprüfung vor tiefgehenden Gesprächen – Bankvollmacht, Eigenkapitalnachweis
✅ Anonymisierte Phase starten – Schützen Sie Ihr Unternehmen am Anfang
✅ Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) durchsetzen – Erst dann Detailinformationen
✅ Kulturelle und strategische Passung beurteilen – Nicht nur Geld
✅ Referenzen prüfen – Was hat dieser Käufer mit anderen Unternehmen gemacht?
✅ Auf Ihre Intuition vertrauen – Sie werden die Person verstehen

Die drei Qualifizierungsschritte:

  1. Phase 1 – Screening: Ist der Kandidat seriös und finanzierungsfähig?
  2. Phase 2 – Strategisches Fit: Passt dieser Käufer zu meinem Unternehmen und meiner Vision?
  3. Phase 3 – Deep Dive: Due Diligence, detaillierte Verhandlungen, Vertragsprüfung

4. Die Due Diligence: Wenn alle Ihre Geheimnisse aufgedeckt werden

Das Problem: Die Due Diligence ist die intensive Prüfung Ihres Unternehmens durch den Käufer (oder seinen Berater). Sie ist invasiv, zeitraubend – und oft schmerzhaft, wenn verborgene Probleme aufgedeckt werden.

Konkrete Herausforderungen:

  • Massive Transparenzverpflichtung: Der Käufer bekommt alles (Verträge, Finanzen, Kunden, Prozesse)
  • Zeitaufwand: Due Diligence kann 2-4 Monate dauern
  • Probleme werden sichtbar: Alte Fehler, fehlende Dokumentation, unrealistische Ziele
  • Preisverhandlungen: Der Käufer nutzt Probleme für Preiskürzungen
  • Geheimhaltung ist weg: Mehrere externe Prüfer kennen Ihr Unternehmen
  • Negative Überraschungen: Kundenabwanderungen, Lieferantenprobleme, Compliance-Issues

Häufige Fehler:

  • Informationen verstecken oder beschönigen (Boomerang-Effekt später)
  • Unzureichende Dokumentation (Verträge, Lizenzen, IP-Rechte)
  • Zu viele Geheimnisse (Kundenliste, Formelwissen)
  • Nicht auf die Due Diligence vorbereitet sein
  • Persönliche Vermischung (Privatausgaben über das Unternehmen)
  • Mitarbeiter nicht einbinden (wirkt verdächtig)

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Proaktive Vorbereitung: 6 Monate vor Verkaufsprozess aufräumen
✅ Data Room organisierten: Alle Informationen strukturiert bereitstellen
✅ Dokumentation vervollständigen: Verträge, Lizenzen, Patente, Versicherungen
✅ Finanzielle Transparenz: 3-5 Jahre revidierte oder geprüfte Abschlüsse
✅ Kundenverträge ordnen: Wer sind die Top-Kunden? Welche Verträge existieren?
✅ Verbindlichkeiten dokumentieren: Kredite, Leasing, Rückstellungen
✅ IP und Patente klären: Gehören alle Technologien dem Unternehmen?
✅ Mitarbeiter vorbereiten: Datenschutz respektieren, aber Vertrauen aufbauen
✅ Rechtliche Themen checken: Ausstehende Streitigkeiten, Compliance-Themen
✅ Umwelt- und Sicherheitsstandards überprüfen: Potenzielle Haftungsrisiken

Kritische Bereiche, die oft Probleme verursachen:

  • Fehlende Arbeitsverträge oder nicht aktuelle Betriebsvereinbarungen
  • Lizenzgebühren nicht bezahlt oder abgelaufen
  • Kundenverhältnisse nur persönlich (nicht dokumentiert)
  • Steuerliche Besonderheiten oder alte Streitfälle
  • Umweltbelastungen oder Sicherheitsmängel

5. Die Finanzierungskrise: Der Käufer kann doch nicht zahlen

Das Problem: Sie haben einen Käufer gefunden, der Preis ist verhandelt – aber dann scheitert die Finanzierung. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Deals scheitern.

Konkrete Herausforderungen:

  • Banken sind kritisch: Auch mit guter Bonität können Kreditlinien versagen
  • Eigenkapitalanforderungen: Moderner M&A verlangt oft 20-30% Eigenkapital des Käufers
  • Seller Financing: Sie müssen möglicherweise Teile des Kaufpreises selbst finanzieren
  • Marktabhängigkeit: Zinssätze, Bonitätsanforderungen ändern sich ständig
  • Überraschungen spät im Prozess: Erst nach Wochen merkt man, dass die Bank nicht mitspielt

Häufige Fehler:

  • Finanzierungsfähigkeit nicht früh genug prüfen
  • Auf Versprechungen vertrauen (ohne Bankbestätigung)
  • Zu optimistisch auf schnelle Finanzierung setzen
  • Keine Alternativfinanzierung (Private Equity, Seller Financing) in Betracht ziehen
  • Bei der Preisverhandlung zu stur bleiben

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Frühe Bankgespräche des Käufers prüfen – Informelle Bestätigung einholen
✅ Finanzierungszusage zur Bedingung machen – Im Kaufvertrag (typisch: 2-4 Wochen)
✅ Seller Financing erwägen – Sie finanzieren einen Teil über Raten/Rente
✅ Multiple Finanzierungsquellen – Bank + Eigenkapital + evtl. Private Equity
✅ Flexibilität bei der Kaufpreiszahlung – Teiltranchen möglich?
✅ Hypothekensicherung – Wenn Sie Geld ausleihen, absichern
✅ Realistische Finanzierungsquoten – Nicht mehr als 70-80% fremdfinanzieren
✅ Notfallplan: Was passiert, wenn die Finanzierung scheitert?

Finanzierungsmodelle:

  • 100% Bankfinanzierung: Ideal, aber selten
  • 70% Bank + 30% Eigenkapital Käufer: Standard
  • 60% Bank + 20% Eigenkapital + 20% Seller Financing: Häufig bei KMUs
  • Private Equity co-investment: Großere Unternehmen

6. Die Mitarbeiter-Problematik: Wer bleibt, wer geht?

Das Problem: Ihre besten Mitarbeiter sind besorgt um ihre Zukunft. Manche werden bei Konkurrenten abgeworben. Die Unternehmensleistung kann während des Verkaufsprozesses zusammenbrechen.

Konkrete Herausforderungen:

  • Fluktuation: Gute Mitarbeiter kündigen aus Angst vor Veränderung
  • Leistungsabfall: Unsicherheit führt zu Unproduktivität
  • Kundenabwanderung: Mitarbeiter nehmen Kunden mit (wenn sie gehen)
  • Know-How-Verlust: Geschäftskritisches Wissen verschwindet
  • Geheimhaltung unmöglich: Mitarbeiter hören Gerüchte und Spekulationen
  • Arbeitsrechtliche Pflichten: Sie sind verpflichtet, die Mitarbeiter zu informieren

Häufige Fehler:

  • Zu lange geheim halten (schafft schlimmere Gerüchte)
  • Zu früh zu viel sagen (Verunsicherung)
  • Keine klare Kommunikation (Mitarbeiter fühlen sich ignoriert)
  • Zusagen machen, die nicht haltbar sind
  • Mit Kündigungen drohen (illegales Mittel, nach §613a BGB nicht erlaubt)
  • Nicht auf Ängste eingehen

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Klare Kommunikation im richtigen Zeitpunkt – Nicht zu früh, nicht zu spät
✅ Transparenz über Ziele: „Der neue Inhaber wird für Kontinuität sorgen“
✅ Mitarbeitergespräche führen: Ängste ernst nehmen, Fragen beantworten
✅ Bindungsmaßnahmen: Bonusvereinbarungen, Weiterbeschäftigungsgarantien
✅ Informationskanal offen: Regelmäßige Updates, offene Fragen willkommen
✅ Kulturelle Kontinuität betonen: Die Werte bleiben erhalten
✅ Neue Chancen aufzeigen: „Mit dem neuen Inhaber wachsen wir weiter“
✅ Schlüsselpersonen besonders betreuen: Retention Agreements mit Top-Talenten
✅ Befähigung: Schulen Sie Key Employees in kritischen Prozessen auf

Kommunikationsplan:

  • Phase 1 (Geheim): Nur Geschäftsführung weiß Bescheid
  • Phase 2 (Auswahl): Engere Führungsebene einweihen
  • Phase 3 (Ernsthaft): Alle Mitarbeiter informieren (sobald Käufer qualifiziert)
  • Phase 4 (Closing): Details und neue Arbeitsstrukturen erklären

7. Die Kundenabwanderung: Wenn Ihre besten Kunden gehen

Das Problem: Kunden sind skeptisch, wenn sich ein Unternehmen ändert. Manche gehen zur Konkurrenz, bevor der neue Inhaber sie überhaupt trifft. Das kann den Unternehmenswert im letzten Moment noch crashen.

Konkrete Herausforderungen:

  • Vertrauen ist weg: Kunden haben Angst vor Servicequalitätsverschlechterung
  • Vertragliche Kündigungsrechte: Manche Kundenverträge haben Change-of-Control-Klauseln
  • Konkurrenz aktiv: Wettbewerber nutzen die Umbruchphase
  • Lieferanten zittern: Auch externe Partner machen sich Gedanken
  • Top-Kunden abgeworben: Persönliche Beziehungen zum Verkäufer gehen verloren
  • Umsatzrückgang: Aufträge werden verschoben oder storniert

Häufige Fehler:

  • Top-Kunden nicht persönlich informieren
  • Dem neuen Inhaber Kundenkontakte nicht vermitteln
  • Keine Übergabegespräche planen
  • Kundenbindungsverträge nicht durchgesehen
  • Die Kontinuität nicht betonen
  • Zu pessimistisch kommunizieren

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Top-Kunden proaktiv informieren – Persönliches Gespräch (nicht E-Mail)
✅ Kontinuitätsgarantien geben – „Service wird besser, nicht schlechter“
✅ Change-of-Control-Klauseln checken – Im Kaufvertrag regeln
✅ Neue Inhaber vorstellen – Persönliche Meetings arrangieren
✅ Übergangsphase planen – Wer betreut welchen Kunden in welchem Zeitraum?
✅ Kundenbindungsverträge verstärken – Multi-Jahr-Verträge, Rabatte, Service-SLAs
✅ Lieferanten mitbedenken – Auch sie sind wichtig
✅ Kundengewinn-Initiativen starten – Parallel zur Übergabe neue Kunden gewinnen

Kritische Fragen zu jedem Top-Kunden:

  • Ist dieser Kunde auch unter der neuen Inhaberschaft stabil?
  • Gibt es Change-of-Control-Kündigungsrechte?
  • Sind persönliche Beziehungen entscheidend?
  • Wie verbindlich ist die Kundenbeziehung (Verträge)?
  • Kann der Kunde leicht zur Konkurrenz wechseln?

8. Der Verkaufsprozess-Stress: Zeitdruck, Ungeduld und Fehler

Das Problem: Ein professioneller Firmenverkauf dauert 9-15 Monate. Für Unternehmer, die „endlich abschließen wollen“, ist das eine lange Zeit. Ungeduld führt zu Fehlern.

Konkrete Herausforderungen:

  • Zeitdruck erzeugt schlechte Entscheidungen: Zu schnell akzeptieren, zu niedrig verkaufen
  • Ermüdung: Wochen und Monate intensiver Verhandlungen
  • Parallele Geschäftsführung: Sie müssen das Unternehmen noch leiten WÄHREND des Verkaufs
  • Berater-Chaos: Zu viele Meinungen, zu wenig Klarheit
  • Rechtliche Komplexität: Überforderte Unternehmer machen teure Fehler
  • Emotionale Achterbahn: Hoffnung wechselt mit Enttäuschung

Häufige Fehler:

  • Mit zu hohem Preis starten und dann drastisch senken (schadet Verhandlung)
  • Deal zu früh abbrechen (bei ersten Problemen)
  • Ohne professionelle Berater verhandeln
  • Juristische oder steuerliche Fragen ignorieren
  • Den zeitlichen Realismus verlieren
  • Sich zu sehr auf einen Käufer fokussieren (keine Alternativen)

Wie Sie diese Herausforderung meistern:

✅ Realistische Zeiterwartung setzen – 9-15 Monate ist normal, nicht lang
✅ Professionelle Unterstützung holen – M&A-Berater, Anwalt, Steuerberater
✅ Mehrere Kandidaten in Pipeline – Nicht alles auf eine Karte setzen
✅ Arbeitsstrukturen anpassen – Delegieren, um Zeit für Verkaufsprozess zu haben
✅ Psychische Belastung minimieren – Regelmäßige Pausen, Unterstützung holen
✅ Klare Prozessschritte: Wer entscheidet was, bis wann?
✅ Entscheidungsfreudigkeit trainieren – Zögern verlängert nur den Prozess
✅ Realistische Preiserwartung – Nicht an „Wunschpreis“ klammern

Idealerweise:

  • Monat 1-3: Vorbereitung, Bewertung, Candidatensuche starten
  • Monat 4-6: Kandidaten qualifizieren, 3-5 ernsthafte Interessenten haben
  • Monat 7-10: Due Diligence mit Top-Kandidaten
  • Monat 11-12: Finale Verhandlung, Vertragsentwurf
  • Monat 13-15: Signing, notarielle Abwicklung, Übergabe

Checkliste: Sind Sie vorbereitet?

Prüfen Sie sich selbst:

  • [ ] Ich habe eine realistische Bewertung des Unternehmens durchführen lassen
  • [ ] Ich habe mit meiner Familie über den Verkauf gesprochen
  • [ ] Ich bin psychologisch bereit, das Unternehmen loszulassen
  • [ ] Meine Finanzen nach dem Verkauf sind geplant
  • [ ] Mein Steuerberater hat einen Steuerplan erstellt
  • [ ] Ich habe einen Rechtsanwalt mit M&A-Erfahrung
  • [ ] Meine Bücher sind in Ordnung (3+ Jahre saubere Abschlüsse)
  • [ ] Meine Kundenverträge sind dokumentiert
  • [ ] Meine Mitarbeiterverträge sind aktuell
  • [ ] Ich habe meine Top-Kunden identifiziert
  • [ ] Ich weiß, was mein Unternehmen einzigartig macht
  • [ ] Ich bin bereit für einen 9-15 Monate Prozess
  • [ ] Ich bin bereit, tiefe Einblicke zu geben (Due Diligence)
  • [ ] Ich akzeptiere, dass neue Inhaber anders führt

Wenn Sie 11 oder mehr mit „Ja“ angekreuzt haben, sind Sie grundsätzlich vorbereitet. Sonst sollten Sie noch 3-6 Monate in die Vorbereitung investieren.


Der größte Fehler: Allein vorgehen

Die schlimmste Herausforderung beim Firmenverkauf ist, diese ohne spezialisierte Unterstützung anzugehen.

Ein Unternehmer, der:

  • Allein verhandelt
  • Keine professionelle Bewertung macht
  • Seinen Steuerberater nicht einbindet
  • Den Rechtsanwalt spart
  • Zu schnell verkauft, weil er überfordert ist

…macht im Durchschnitt 100.000€+ Fehler – durch niedrigere Preise, Steuernachzahlungen oder schlechtere Deal-Strukturen.

Das ist das Gegenteil von Kostenersparnis.


Wie JustValued diese Herausforderungen für Sie löst

JustValued spezialisiert sich darauf, genau diese Herausforderungen zu meistern.

1. Emotionale Unterstützung

Unser Gründer begleitet Sie nicht nur bei Verhandlungen, sondern auch psychologisch durch den Prozess. Wir verstehen die emotionalen Dimensionen eines Unternehmensverkaufs.

2. Professionelle Bewertung

Wir nutzen wissenschaftliche Verfahren (Ertragswert, Multiplikator, Vergleichswerte), um einen realistischen und am Markt durchsetzbaren Preis zu ermitteln – nicht Ihre Hoffnung, sondern die Realität.

3. Intelligente Käufersuche

Mit unserem Netzwerk und unserer Qualifizierungserfahrung filtern wir die Unternehmenstouristen aus. Sie bekommen nur seriöse, finanzierungsfähige, strategisch passende Kandidaten.

4. Due-Diligence-Vorbereitung

Wir bereiten Sie proaktiv vor, damit die Due Diligence nicht zu Preisreduktionen führt. Transparenz ist unser Vorteil, nicht Ihr Nachteil.

5. Finanzierungsmanagement

Wir prüfen Finanzierungsfähigkeit früh und bieten Alternativen (Seller Financing, Private Equity) wenn nötig.

6. Mitarbeiter- und Kundenkommunikation

Wir entwickeln einen strukturierten Plan für die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden – zur richtigen Zeit, mit der richtigen Botschaft.

7. Rechtliche und steuerliche Sicherheit

Mit unserem Netzwerk aus Anwälten und Steuerberatern sorgen wir für rechtliche Sicherheit und steuerliche Optimierung.

8. Prozessmanagement und Stressreduktion

Sie müssen sich nicht um den ganzen Prozess kümmern. Wir strukturieren ihn, halten Timelines, treiben Entscheidungen voran. Sie haben Zeit, Ihr Unternehmen noch zu führen.


Ihre nächsten Schritte

Wenn Sie sich in einer oder mehreren dieser Herausforderungen wiedererkennen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln.

JustValued bietet Ihnen:

✅ Kostenlose 30-minütige Erstberatung
✅ Persönliche Betreuung durch unseren Gründer
✅ Realistische Bewertung Ihres Unternehmens
✅ Konkrete Handlungsempfehlungen
✅ Ein Verständnis für die vor Ihnen liegenden Herausforderungen

Sie haben nichts zu verlieren – und alles zu gewinnen.

Die Frage ist nicht: „Kann ich einen Firmenverkauf allein meistern?“
Die Frage ist: „Kann ich es mir leisten, es allein zu versuchen?“


Zusammenfassung: Die 8 Herausforderungen

#HerausforderungKernproblemLösung
1Emotionales LoslassenIdentitätsverlust, KontrollverlustPsychische Vorbereitung, neue Ziele
2Bewertung & PreiserwartungOptimismus trifft RealitätProfessionelle Mehrfach-Bewertung
3KäufersucheZu viele falsche KandidatenSystematische Qualifizierung
4Due DiligenceInvasive Prüfung, Probleme aufgedecktProaktive Vorbereitung, Transparenz
5FinanzierungKäufer kann doch nicht zahlenFrühe Prüfung, Alternative Modelle
6MitarbeiterFluktuation, LeistungsabfallKlare Kommunikation, Bindung
7KundenAbwanderung während ÜbergabePersönliche Beziehungen pflegen
8Prozess & StressZeitdruck, Ungeduld, FehlerProfessionelle Begleitung

Ihre Einladung zur Erstberatung

Sie möchten diese Herausforderungen meistern – professionell, diskret und zum optimalen Preis?

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Wir werden mit Ihnen klären:

  • Welche Herausforderungen sind bei IHREM Unternehmen am kritischsten?
  • Wie gehen wir diese systematisch an?
  • Was ist ein realistischer Verkaufsprozess für Ihre Situation?
  • Welche nächsten Schritte machen Sinn?

JustValued: Ihr spezialisierter und diskreter Partner für den Kauf und Verkauf von Unternehmen. Wir begleiten Sie durch alle Herausforderungen – professionell, persönlich und erfolgreich.

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